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Kahlschlag bei EGL - 50 Mitarbeiter verlieren ihren Job
Das Energiehandelsunternehmen EGL mit Sitz in Laufenburg steckt in Schwierigkeiten. Der tiefe Eurokurs bringt den Gewinn der Firma durcheinander. Die Folge: 50 Mitarbeiter verlieren ihren Job.
Der EGL-Gruppe geht es schlecht. Das Energiehandelsunternehmen - unter anderem mit Sitz in Laufenburg und Dietikon - geht für das laufende Geschäftsjahr 2009/2010 von einem Verlust im zweistelligen Millionenbereich aus.
Grund für das schlechte Ergebnis ist der tiefe Eurokurs und wesentliche Effekte auf der Aufwandseite. Dazu zählen grösstenteils die Abschlusskosten aus dem nicht möglichen Verkauf des Kraftwerkprojekts Energy Plus und die Mehrausgaben für die Strombeschaffung aufgrund des Ausfalls eines Blocks im französischen Kernkraftwerk Bugey in Frankreich. Die Folge: Unter dem Strich bleibt dem Unternehmen ein Ergebnis von 38,4 Millionen Franken für das zweite Halbjahr 2010.
Nun muss das Unternehmen aufgrund des Gewinneinbruchs Investitionen in laufende und künftige Projekte in ihrem Umfang angepasst und wo nötig zeitlich verschoben. Darüber hinaus kommt es zu einem Stellenabbau. Dabei verlieren 55 Mitarbeiter ihren Job. Der Stellenabbau findet hauptsächlich in der Schweiz statt und wurde bereits eingeleitet. Der Abbau erfolgt über das
Nichtersetzen von natürlichen Abgängen, Frühpensionierungen und Entlassungen. Die EGL hat dazu einen Sozialplan eingeführt. (muv)
Quelle: a-z.ch News
Letztes Update: 28.07.10, 15:15 Uhr








