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Schulrat schmettert Anzeige der Lehrer ab

An der Kreisschule Mutschellen hat der Schulrat eine Aufsichtsanzeige von sechs Lehrern abgewiesen. Der Bezirksschulrat beurteilt die Einsetzung einer Gesamtschulleitung als angemessen.

Lukas Schumacher

Die in die Wege geleitete Installation einer Gesamtschulleitung an der Kreisschule Mutschellen stiess auf Widerstand. Eine Gruppe von sechs Lehrkräften verfasste eine Aufsichtsanzeige gegen die Mutscheller Kreisschulpflege. Die Gruppe bemängelte, die Kreisschulpflege habe der Lehrerschaft kein Mitspracherecht bezüglich Schulleitung eingeräumt. Folglich sei das bisherige System mit zwei gleichberechtigten Co-Schulleitern an der Kreisschule beizubehalten.

Zu einem ganz anderen Befund kam der Schulrat des Bezirks Bremgarten. Er wies die Aufsichtsanzeige der Lehrergruppe gänzlich ab und hielt fest, dass der Entscheid der Mutscheller Kreisschulpflege, eine Gesamtschulleitung einzusetzen, korrekt erfolgt und angemessen sei.

«Kein Schnellschuss»

Die Kreisschulpflege Mutschellen nahm den Beschluss des Bezirksschulrats Bremgarten mit Erleichterung und Befriedigung zur Kenntnis, «Offenbar befinden wir uns auf dem richtigen Dampfer», gab Katy Meier zu verstehen, die Vizepräsidentin der Kreisschulpflege Mutschellen. Der Modellwechsel von der Co-Schulleitung zur Gesamtschulleitung sei keineswegs als Schnellschuss erfolgt. Vielmehr habe die Mutscheller Schulbehörde längere Zeit auf diese Lösung hingearbeitet, und dies keineswegs im stillen Kämmerlein.

Kürzlich gab die Mutscheller Kreisschulpflege bekannt, Ueli Zulauf (Obersiggenthal) werde als Gesamtschulleiter eingesetzt und Louis Isenmann (Rudolfstetten) als sein Stellvertreter. Findet das Führungsduo bei der Mutscheller Lehrerschaft breite Ak zeptanz? Katy Meier: «Bestimmt. Die meisten Lehrkräfte halten viel von den zwei neuen, fachlich ausgewiesenen Leitern.»

«Politischer Entscheid»

Bezlehrer Leo Blunschi gehörte der sechsköpfigen Mutscheller Gruppe an, welche die Aufsichtsanzeige schrieb. «Wir sind enttäuscht über den Beschluss des Bezirksschulrats», sagte Blunschi, «er überrascht uns aber nicht.» Offenbar sei ein politischer Entscheid gefällt worden, den man letztlich akzeptieren müsse. «Auch wenn unterschiedliche Auffassungen über die Oberchef-Funktionen bestehen, ist eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der neuen Schulleitung der Kreisschule sehr wohl möglich.»

Seklehrer Max Mayer war eine der 24 Mutscheller Lehrkräfte, die sich in aller Form von der Aufsichtsanzeige distanzierten. «Die Beurteilung des Bezirksschulrats ist nachvollziehbar und geht in Ordnung», erläuterte Mayer. Wichtig sei jetzt, dass wieder Ruhe und Besonnenheit an der Kreisschule einkehrten. Das sei nötig, damit sich die Schule vorteilhaft entwickle.

 

Letztes Update: 10.12.09, 07:33 Uhr

1 Kommentare zum Thema:
Anonymer User: Danke
10.12.09 10:55 Uhr
es taget... und trotzdem findet sich niemand der in der Kreischschulpflege mitmachen will aus Arni. wohl erkannt als kein Schoggijob. Wen wundert's wir sind doch alle lernfähig..
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