NEWS

Häufig kommentiert

MEDIATHEK

Aktuelle Videos

WERBUNG

OFT GEKLICKT

MITMACHEN

Schnappschuss

Jeden Tag erscheint ein Bild in der Zeitung.

Tagesfrage

Die aktuelle Tagesfrage

MARKTPLATZ

Neueste Immobilien

Immobilie aus Seengen
Miete: CHF 1'138.00
3 ½-Zimmer Wohnung im 3. OG
Immobilie aus Seon
Miete: CHF 1'150.00
Sehr günstiges, fast vollständig renoviertes Zweifamilienhaus an Topla
Immobilie aus Oensingen
Kauf: CHF 399'000.00

Neueste Jobs

14.03.2010
Job aus Aarburg
14.03.2010
Job aus Wohlen
14.03.2010
Job aus Hägendorf

Neueste Fahrzeuge

FIAT
Hymer Car 322
CHF 66'800.00
MERCEDES-BENZ
C 32 AMG Automatic
CHF 16'000.00
MERCEDES-BENZ
ML 430 Automatic
CHF 11'800.00

COMMUNITY

Aktuelle Veranstaltungen

Neueste Beiträge

vom 12.03.10, von proendiveld
GV des Männerchors Buchs
vom 01.03.10, von Männerchor Buchs, aus 5033 Buchs
Der Besuch von Alice Gabathuler
vom 12.03.10, von sim, aus 5033 Buchs (AG)

Neueste Vereine

Verein aus Aarau
Verein aus Gränichen
Verein aus Buchs AG

Weshalb der Mann ins Bärengehege sprang

Finn hat wieder einen Bärenhunger (Archiv) Quelle: key
Finn hat wieder einen Bärenhunger (Archiv) Quelle: key

Der geistig behinderte Mann, der am Samstag in den Berner Bärenpark sprang, wollte offenbar einen verlorenen Plastiksack bergen. Dieser war ihm vorher ins Bärengehege gefallen, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte.

Der 25-jährige kletterte auf eine Mauer und liess sich ins Gehege fallen. Dort wurde er vom Bären Finn angegriffen und verletzt. Der Mann wurde ein weiteres Mal operiert. Er ist nicht in Lebensgefahr.

Die Ermittlungen ergaben ausserdem, dass sich der geistig Behinderte seit Jahren an Samstagen regelmässig allein in Bern aufhält, so auch am vergangenen Samstag.

Die Gemeinde Köniz teilte mit, dieser 25-jährige Mann werde seit einigen Jahren durch die Amtsvormundschaft Köniz betreut. Er habe weder als selbst- noch als fremdgefährdend gegolten.

Deshalb habe es keinen Grund gegeben, die Bewegungsfreiheit des geistig behinderten Mannes einzuschränken oder ihn zu begleiten. Der Mann wohnt und arbeitet in einer Institution für Behinderte.

Bei dem Vorfall im Bärenpark wurde auch der Bär Finn verletzt. Er wurde von einem Polizisten mit einem Deformationsgeschoss angeschossen. Der Berner Tierparkdirektor Bernd Schildger sagte auf Anfrage, Finn sei auf dem Weg der Besserung.

Das Tier müsse so, wie es jetzt aussehe, nicht operiert werden. Allerdings erhält Finn weiterhin Schmerzmittel und Antibiotika, wie es in einer Mitteilung des Bärenparks heisst.

Das Tier habe aber bei der Fütterung grossen Hunger gezeigt und lahme fast nicht. Ein Polizist hatte am Samstag einen Schuss auf Finn abgeben müssen, weil Finn den geistig behinderten Mann angriff, der auf ihn zuging.

Die Stadt Bern zieht Konsequenzen aus dem dramatischen Vorfall. Sie installiert umgehend Stacheldraht auf der Mauer, von der der geistig behinderte Mann ins Gehege der Bären sprang.

Auf diese Weise wolle sie verhindern, dass es zu Nachahmungstaten komme, teilte die städtische Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie mit. Die Berichterstattung der Medien über den Vorfall vom Samstag habe zu einem grossen Besucherandrang geführt.

Quelle: Schweizerische Depeschenagentur

Letztes Update: 26.11.09, 09:22 Uhr

Mehr zum Thema

24 Kommentare zum Thema:
Anonymer User: Unheilfürchtender Schweizer
26.11.09 15:30 Uhr
Wäre ich ein Bär oder Wolf oder Luchs würde ich hundertmal lieber in einem Zoo verweilen, wo für mich gesorgt wird, als irgendwo in den Bergen oder wo auch immer von schiesswütigen Trophäensammler abgeknallt zu werden :-)
Thomi
26.11.09 12:19 Uhr
Dummgelaufen. Mehr kann man dazu nicht sagen. Ausser: Weswegen werden Tiere eingesperrt? Schafft endlich Zoos und ähnliches ab. Tiere haben es nicht verdient, eingesperrt zu werden.
Anonymer User: Conny
26.11.09 11:21 Uhr
Jetzt wo klar ist warum der Mann ins Gehege geklettert ist, kann man allen Schreiber/innen, die gegen ihn geschrieben hatten, sagen: Ihr habt keine Ahnung von Menschen mit geistiger Behinderung. Im Plastiksack befand sich was für ihn lebensnotweniges, was er hütet wie ein Schatz und ev. nicht mal im nahestehende Personen ansehen dürfen. Sollte er dies verlieren oder man nimmt es ihm weg, verliert er seine Sicherheit und dann kann so was gefährliches passieren, weil er es wiederbekommen will.
Anonymer User: rita
25.11.09 09:57 Uhr
Was ich einfach nicht begreifen kann: warum reagierte niemand, als man den behinderten Menschen auf der Mauer sitzen sah! Schauen wir eigentlich immer nur weg? Und falls ein Mensch so unzurechnungsfähig ist, dass er diese Schranke überwindet, muss ich fragen: Wo war seine Betreuung? Ich hoffe sehr, dass sich der Mann - falls er wirklich geistig behindert ist - gut erholt und vor allem hoffe ich ganz fest, dass Finn sich erholt., weil er sich absolut normal verhalten hat! Gueti Besserig, Finn!!
Anonymer User: geier43
24.11.09 06:51 Uhr
Wieso soll eigentlich der Bär den Mann angegriffen haben, wer ist denn in wessen Gehege eingedrungen?
Anonymer User: Baertiger
24.11.09 06:50 Uhr
Schlussendlich müssen wegen uns Menschen immer die Tiere leiden. - Logisch. Schliesslich sind wir der Gipfel der Schöpfung. - Sorry, aber das ist doch zum heulen..
Anonymer User: Ruedi Wildi
23.11.09 19:22 Uhr
Was sind wir Menschen für Idioten, alle wollen Bären. Sind sie einmal da, im Kanton Graubünden oder in der Stadt Bern, wird auf diese scharf geschossen.
Anonymer User: mix
23.11.09 17:35 Uhr
Was ist mit Gummigeschoss. Es wird ja bei Problemen mit Bären schon eingesetzt. Hätte dies nicht schon gereicht für Finn zu verscheuchen? Und ich habe nie etwas von einem Warnschuss gehört oder gelesen...
Anonymer User: Klartext
23.11.09 12:10 Uhr
hilft Vorurteile beseitigen oder gar nicht erst aufkommen, Wir allen leben mit Angst darum ist jedes Machtgehabe, das mit der Angst der Menschen pokert daneben, Angst macht gefügig klein und üper länger Zeit sehr krank. Darum sollten wir auf Vertrauensaufbau setzen, Jeder ist ein einzigariger Mensch und hat Stärken ist wer. Ich werde gebraucht so wie ich bin in dieser Welt, niemand ist nichts wert. Wir lernen mit Vielfalt umgehen zu lernen - Doris Leuthard sagte gestern Gerechtigkeit als Ziel
Anonymer User: Landvögti
23.11.09 10:09 Uhr
Nun, auch ein "Betäubungsschuss" muss erst gesetzt werden, das Serum wirkt nicht gleich beim Einstich. Somit wird das Tier unberechenbar, es fühlt den Einstich und kann agressiv werden. Der Bär hätte wohl in dieser Phase den Mann zerfetzt. - Und wenn jetzt die Abschrankungen noch höher gemacht werden sollten, es gibt immer einen, der darüberzuklettern versucht.
Name
${len} von ${max} Zeichen Kommentar
ReCaptcha-Box (nur für anonyme User, hier anmelden)
Recaptcha-Box
Bitte tragen Sie Ihre Email-Adresse ein

Mit dem Abschicken Ihres Kommentars erklären Sie sich mit
diesen Bedingungen einverstanden.