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Jagdverwaltung lässt den Flamingo erschiessen
Der Flamingo am Flachsee ist tot – wie sich danach herausstellte gehörte er dem Zoo Zürich, der ihn jedoch nicht vermisste.
Der Flamingo hatte in den knapp drei Wochen am Flachsee zahlreiche Besucher angezogen - nun ist er tot. Die Jagdverwaltung liess ihn gestern vom Reservatsaufseher erlegen.
Josef Fischer, Biologe und Geschäftsführer der Stiftung Reusstal nennt das Vorgehen des Kantons «unsensibel» und prophezeit einen Aufruhr in der Bevölkerung. «Das ist bei weiss gefiederten Tieren, wie auch dem Schwan, immer so», sagt er. Das Erschiessen von Kormoranen oder Krähen hingegen sorge in der Bevölkerung selten für Ärger. «Die Menschen machen eine Vorverurteilung bei Tieren, die jagen», begründet er dies.
Dass es negative Reaktionen geben wird, weiss auch René Altermatt, Leiter der Sektion Jagd und Fischerei beim Kanton. Er hat diesen Entscheid nach Abklärungen mit der Vogelwarte Sempach dennoch getroffen. Die Ornitologen hätten ihm beschieden, dass der Hungertod nur eine Frage der Zeit sei, so Altermatt. «Der Flamingo braucht eiweissreiche Nahrung, ein paar Algen reichen nicht.»
Neozyten werden konsequent gejagt
Altermatt beruft sich auf den gesetzlichen Auftrag der Jagdverwaltung. Und im neuen Jagdgesetz heisst es zu unbewilligt ausgesetzten Vögeln «das Departement trifft Massnahmen». Die Erschiessung des Flamingos sei die einzige Möglichkeit mit vernünftigem Aufwand gewesen, den Flamingo zu entfernen, sagt Altermatt. Alle artenfremden Vögel werden im Aargau konsequent gejagt.
Dennoch wäre dieses Schicksal dem Flamingo erspart gewesen, wenn der Zoo Zürich genauer gezählt hätte: Die Jagtverwaltung hatte sich nämlich bei den Zoologischen Gärten Zürich und Basel erkundigt, ob ein Flamingo vermisst werde - und negativen Bescheid erhalten. Die Ring-Inschrift zeigt nun: Es war ein Zürcher Flamingo. Der Zoo war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Quelle: Aargauer Zeitung
Letztes Update: 11.01.10, 19:51 Uhr
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«Mit dem Abschuss hätte noch einige Tage gewartet werden können»









So ist es. Herr im eigenen Haus, wir pflegen das Falsche Institution, Struktur, und Gesetze, nur mit der UmsetzungsKultur hapert es gewaltig, wir stellen nicht Menschenwürde ins Zentrum, sondern Rendite. Geld-Gier-Macht Sinnvoll- widersinnig? Wie lange noch so weiter ?
mit Lohnforderungen mitten in der Krise - den Kapitalismus überwinden wohl wahrlich ein Bubenstreich, Wenn das nur gut geht,, Geht Sozialdemokratie entgültig baden,, so geht unsere soziale Sicherheits Rettungsinsel mit unter, sind wir uns dessen bewusst?
Misstrauen spriesst und fördert Missbrauch, Krritik Krise Kriterium