NEWS

Häufig kommentiert

MEDIATHEK

Aktuelle Videos

WERBUNG

OFT GEKLICKT

MITMACHEN

Schnappschuss

Jeden Tag erscheint ein Bild in der Zeitung.

Tagesfrage

Die aktuelle Tagesfrage

MARKTPLATZ

Neueste Immobilien

Immobilie aus Obfelden
Miete: CHF 1'320.00
Immobilie aus Baden
Miete: CHF 1'530.00
Zentral / Nähe Shoppi-Center
Immobilie aus Spreitenbach
Miete: CHF 1'350.00

Neueste Jobs

14.03.2010
Job aus Aarburg
14.03.2010
Job aus Wohlen
14.03.2010
Job aus Hägendorf

Neueste Fahrzeuge

FIAT
Hymer Car 322
CHF 66'800.00
MERCEDES-BENZ
C 32 AMG Automatic
CHF 16'000.00
MERCEDES-BENZ
ML 430 Automatic
CHF 11'800.00

COMMUNITY

Aktuelle Veranstaltungen

Neueste Beiträge

Frühjahrsbörse des Elternvereins Merenschwand
vom 15.03.10, von Evmerenschwand, aus 5634 Merenschwand
vom 15.03.10, von Duppenthaler, aus 5400 Baden
Wechsel an der Spitze des Verwaltungsrates bei der FBG
vom 15.03.10, von sim, aus 5722 Gränichen

Neueste Vereine

Verein aus Merenschwand
Verein aus Baden
Verein aus Baden

«Flamingo hätte überleben können»

Sie benötigen mindestens den FlashPlayer 8.

00:02:09

Die Jagdverwaltung hat den Flamingo, der seit Wochen am Flachsee hauste, gestern vom Reservatsaufseher erlegen lassen. Der Vogel hätte den harten Winter eh nicht überlebt, so René Altermatt, der Leiter der Sektion Jagd und Fischerei beim Kanton.

Dieser Darstellung widerspricht Robert Zingg, Kurator am Zoo Zürich. «Der Vogel hätte sehr wohl überleben können. Der Umstand, dass er bisher nicht geschwächt war und letzte Woche noch geflogen ist, spricht eine deutliche Sprache», sagt Zingg gegenüber a-z.ch. Bei Futterknappheit wäre das Tier längst geschwächt gewesen, so Zingg.

Die Ornithologen der Vogelwarte Sempach haben das anders beurteilt und René Altermatt, Leiter der Sektion Jagd und Fischerei beim Kanton beschieden, dass der Hungertod nur eine Frage der Zeit sei, so Altermatt. Der Flamingo brauche eiweissreiche Nahrung, ein paar Algen reichten nicht, so die Sempacher Ornithologen.

Der Vogel, der seit ein paar Wochen am Flachsee hauste, gehörte dem Zürcher Zoo. Dieser hat das Fehlen des Flamingos allerdings erst am Wochenende bemerkt, nachdem er seinen Bestand endlich gründlich gezählt hat. «Uns ist beim Zählen ein Fehler unterlaufen», gibt Zingg heute offen zu. Es sei eben nicht ganz einfach, die Vögel zu zählen. Der Zürcher Zoo besitzt über 50 Flamingos. Um sie zu zählen, müsse man sie einfangen, sagt Zingg. «Das machen wir sehr ungerne».

Beim ersten genauen Zählen, dass Mitte letzter Woche vorgenommen wurde, hat man sich offenbar verzählt. Am Wochenende haben die Verantwortlichen eine Nachzählung veranlasst und dieses Mal auch Buch führen lassen. Erst da ist der Zählfehler entdeckt worden. Zuvor hatte der Zürcher Zoo sich darauf beschränkt, die Tiere in Freiheit zu zählen, was kaum brauchbare Ergebnisse liefert.

Gestern Montag haben die Zürcher laut Zingg die Aargauer Behörden zu informieren versucht, diese aber nicht erreicht.

Hätten die Aargauer entschieden, den Flamingo einzufangen statt abzuschiessen, sie wären ihn leicht losgeworden. «Wir hätten ihn genommen», sagt Zingg. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Vogel dem Zoo gehört habe oder nicht. (rsn)

 

Quelle: a-z.ch News

Letztes Update: 12.01.10, 15:56 Uhr

Mehr zum Thema

67 Kommentare zum Thema:
Anonymer User: Vorschneller Abschuss
10.02.10 12:32 Uhr
Loswerden was nicht ins Konzept passt, - abgeschossen . leichter als einfangen . Kantönligeist auch hier. Wir schaffen es nicht - In herer Einigkeit von Brüdern und Schwestern aber Föderalismis noch heute eine heilige Kuh, wer an ihr rüttelt steht auf der Abschussliste. Angst und Geld regiert die Welt, das Vertrauen hat sich längst verabschiedet.
Misstrauen spriesst und fördert Missbrauch, Krritik Krise Kriterium
Thomi
01.02.10 12:27 Uhr
Dies sorgte in der Bevölkerung für heftige Proteste... so ein Quatsch, liebe AZ. Proteste gab es nur in den AZ-Kreisen (Grüne und SP). Die rational denkende Bevölkerung versteht die Handlung des Jagdaufsehers.
Anonymer User: Isegrimm
31.01.10 14:14 Uhr
Der Flamingo-Abschuss war übereilt und unüberlegt. Man weiss doch, dass die Jäger und die Jagdverwaltung für viele ein rotes Tuch sind. Jetzt hat P.S. wieder Munition und bemüht Gerichte und Aemter. Wer zahlt am Schluss? Das Volk! Bei keinem Menschen würde so ein Aufheben gemacht! P.S. ist sicher mit Leib und Seele Naturschützer. Nur, wie möchte er die Population der Rehe, Wildsauen und Füchse in Schach halten? Einfangen und in das Wildgehege bringen? Seine Einstellung zur Jagd ist einäugig!
Anonymer User: Tieranwalt
30.01.10 19:59 Uhr
es braucht sie, wie verschiedene Einträge hier zeigen..
Anonymer User: Mervin
30.01.10 13:42 Uhr
Vielleicht sollte Peter Suter mal nen Psychiater besuchen der ihm hilft dieses "schreckliche Ereignis" zu verarbieten. Ich finde auch dass der Abschuss unnötig war, aber täglich werden Millionen von Tieren geschlachtet um damit unsere Bäuche zu füllen. Und wer sagt denn dass eine Küchenschabe weniger wertvoll ist als z.B. ein Pferd? Nur der Mensch kann so urteilen!!! Also: Who cares?
Anonymer User: Betroffene
29.01.10 17:40 Uhr
Also sind wir denn total am Verblöden oder haben wir so viele Leute, die nichts besseres zu tun haben?
Snuge
29.01.10 12:01 Uhr
Hurra!!! Wie schön haben wir es doch in der Schweiz!!
Keine Sorgen, keine Probleme - darum müssen wir unsere Justiz mit solchem Unsinn beschäftigen.Sonst wird es unseren Anwälten, Staatsanwälten und Richtern doch pötzlich langweilig.
Und wer zahlt das ganze Possenspiel?? Doch wohl mal wieder der Steuerzahler. Wohl kaum die "Justiz-Beschäftiger".
Anonymer User: Schuldfrage
29.01.10 11:41 Uhr
Am Wendepunkt:Eigenverantortlichkeit nicht Eigennutzen, hier liegt die Chance zu beweisen was mehr zählt - Wegweisend für die Zukunft. Das Zeichen ist gesetzt, das Volk hat die Botschaft verstanden, wer nicht ins Konzept passt wird abgeschossen, als Toter wird der Chile(Kirchen?)-Flamingo dann zum Juristenfutter, eine Botschaft mit Tiefgang. so läuft das Geschäft oder dürfen wir uns freuen, dass der Change gelingt?
Anonymer User: Bruno Wehrli
29.01.10 11:12 Uhr
Dieses Beispiel zeigt, dass Tiere in der Schweiz eben doch noch nicht genügend geschützt sind. Deshalb am 7.3. JA zum Tierschutzanwalt, denn Tiere können sich allzu oft nicht selber wehren.
Anonymer User: unheilfürchtender Schweizer
18.01.10 15:44 Uhr
@snuge: ......dass Ihr nie in die Lage kommen werdet, Entscheidungen treffen zu müssen.

Es gilt auch beim Entscheidungen treffen, egal wo, den gesunden Menschenverstand anzuwenden und der fehlt hier eindeutig, päng !
Name
${len} von ${max} Zeichen Kommentar
ReCaptcha-Box (nur für anonyme User, hier anmelden)
Recaptcha-Box
Bitte tragen Sie Ihre Email-Adresse ein

Mit dem Abschicken Ihres Kommentars erklären Sie sich mit
diesen Bedingungen einverstanden.