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Flamingo hätte nicht sterben müssen
Der Flamingoabschuss am Flachsee ist bei Fachleuten umstritten. Der Biologe Goran Dusej vom Informations- und Aufsichtsdienst im Reusstal findet ihn «unsensibel».
Jörg Baumann
Goran Dusej kennt das Naturschutzgebiet im Reusstal wie seine Westentasche. Mit dem Flamingo-abschuss kann er sich nicht anfreunden. Dieser sei «unsensibel» gewesen, erklärte er an einem Vortrag am Neujahrsapéro des Gewerbevereins Kelleramt in Rottenschwil. «Der Naturschutz selber schiesst keine Tiere ab.» Aber die Aargauer Jagd- und Fischereiverwaltung sehe sich manchmal durch bestehende Vorschriften gezwungen, fremdländische Tiere im Reusstal zurückzudrängen. Vom abgeschossenen Flamingo sei allerdings keine Gefahr für die einheimische Flora und Fauna im Naturschutzgebiet ausgegangen. «Wir wurden über den Abschuss des Flamingos nicht informiert.»
Grossartiges Naturschutzgebiet
Dusej warb bei den Gewerbetreibenden aus dem Kelleramt für die Schönheiten des international bekannten Reusstales. Noch in den Fünfzigerjahren habe man im Sinn gehabt, die Reuss schiffbar zu machen. Erst durch die Gründung der Stiftung Reusstal, 1962, sei es gelungen, diese Pläne endgültig in den Schubladen zu versorgen. Entschlussfreudige Naturschützer, Landwirte und Behörden brachten es schliesslich fertig, das einzigartige Refugium für seltene Pflanzen und Tiere der Nachwelt zu erhalten. «Vor 20 Millionen Jahren war der Flamingo schon einmal da im Reusstal», berichtete Dusej.
Unbeschadet durch die Krise
Claudia Hoffmann hob als Präsidentin des Gewerbevereins Kelleramt hervor, dass der Vereinsvorstand sich gegen die Absichten des Kantons wende, das Kelleramt zum «neuen Ballenberg» zu erklären. Die Gewerbetreibenden wünschten in diesem Winkel des Kantons durchaus eine gewisse Entwicklung. Extreme Einschränkungen bekämpfe man aber. «Das Kelleramt muss sich als Wohn- und Arbeitsregion weiter entwickeln können.» Die Vereinspräsidentin wies darauf hin, dass die Gewerbetreibenden die Wirtschaftskrise bisher mehr oder weniger unbeschadet überlebt hätten.
Quelle: Aargauer Zeitung
Letztes Update: 15.01.10, 19:46 Uhr
Abgeschossener Flamingo ist definitiv ein Fall für den Aktenschrank
«Mit dem Abschuss hätte noch einige Tage gewartet werden können»









So ist es. Herr im eigenen Haus, wir pflegen das Falsche Institution, Struktur, und Gesetze, nur mit der UmsetzungsKultur hapert es gewaltig, wir stellen nicht Menschenwürde ins Zentrum, sondern Rendite. Geld-Gier-Macht Sinnvoll- widersinnig? Wie lange noch so weiter ?
mit Lohnforderungen mitten in der Krise - den Kapitalismus überwinden wohl wahrlich ein Bubenstreich, Wenn das nur gut geht,, Geht Sozialdemokratie entgültig baden,, so geht unsere soziale Sicherheits Rettungsinsel mit unter, sind wir uns dessen bewusst?
Misstrauen spriesst und fördert Missbrauch, Krritik Krise Kriterium