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Ein winziger Hoffnungsstrahl
Entgegen allen Befürchtungen ist die Arbeitslosigkeit im Kanton Solothurn im Januar nicht weiter angestiegen. Im Gegenteil: Sie ist minim auf 6111 betroffene Männer und Frauen gesunken. Eine Schwalbe macht aber noch keinen Frühling.
Arbeitslosigkeit - erstmals seit Juni 2008 ist Zahl der Arbeitslosen im Kanton gesunken. «Das ist eine positive Nachricht», freut sich Urs Stuber, stellvertretender Leiter des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA). René Knipp spricht von «einer erfreulichen Momentaufnahme». Er ist Leiter des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums Solothurn (RAV).
Grund zur Freude sind die am Montag publizierten Zahlen vom Arbeitsmarkt. Erstmals seit Juni 2008 ist im Januar 2010 die Zahl der Arbeitslosen gesunken, und zwar um 12 auf 6111 Betroffene. Die Quote verharrt trotzdem auf 4,6 Prozent. Diese Entwicklung ist für Urs Stuber deshalb erstaunlich, weil im Monat Januar die Arbeitslosigkeit in der Regel aus saisonalen Gründen jeweils ansteigt. «Dieser atypische Verlauf könnte ein Zeichen sein, dass sich die Wirtschaftskrise nicht mehr so stark auf den Arbeitsmarkt auswirkt.» Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), welches die landesweiten Zahlen publiziert, interpretiert die Entwicklung ähnlich. Nach dessen Berechnung ist die nationale Arbeitslosenquote im Berichtsmonat saisonbereinigt gar um 0,1 Prozentpunkte gesunken. (fs)
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Quelle: Solothurner Zeitung
Letztes Update: 09.02.10, 09:36 Uhr








