NEWS

MEDIATHEK

OFT GEKLICKT

MITMACHEN

Schnappschuss

Jeden Tag erscheint ein Bild in der Zeitung.

Tagesfrage

Die aktuelle Tagesfrage

MARKTPLATZ

Neueste Immobilien

REFUGIUM - Wohnen am Zürichsee
Immobilie aus Wädenswil
Kauf: CHF 850'000.00
REFUGIUM - Wohnen am Zürichsee
Immobilie aus Wädenswil
Kauf: CHF 1'030'000.00
REFUGIUM - Wohnen am Zürichsee
Immobilie aus Wädenswil
Kauf: CHF 720'000.00

Neueste Jobs

20.08.2010
Job aus Lenzburg
26.08.2010
Job aus Aarau
17.08.2010
Job aus Olten

Neueste Fahrzeuge

NISSAN
Almera Tino 1.8 16V Ambience
CHF 4'900.00
HONDA
Civic 1.5i LS VTEC
CHF 2'700.00
AUDI
S3 quattro
CHF 11'900.00

COMMUNITY

Aktuelle Veranstaltungen

Neueste Beiträge

Helfen ist lernbar!
vom 01.09.10, von Barbara Bosshard, aus 5442 Fislisbach
Wandergruppe Schuhbändel im Oberengadin
vom 01.09.10, von sim, aus 5035 Unterentfelden
Bushico Club Frick am Turnier in Aarau
vom 01.09.10, von sim, aus 5070 Frick

Neueste Vereine

Verein aus Niederbipp
Verein aus Muri
Verein aus Baden
Teilen und Bookmarken

SBB machen Baden jetzt ganz leise

Lärmsanierungsarbeiten an der Eisenbahnbrücke zwischen Baden und Wettingen.
Lärmsanierungsarbeiten an der Eisenbahnbrücke zwischen Baden und Wettingen.

Revolutionäre Sanierungsmassnahmen im Test an den stählernen Limmatbrücke zwischen Wettingen und Baden: Für 2,4 Millionen machen die SBB die Brücke ganz leise. Nach Abschluss im Herbst 2010 sollte sie weniger Lärm verursachen.

Lukas Bertschi

Die SBB bauen zurzeit elastische Schienenlagerungen an zwei der drei Eisenbahnbrücken über der Limmat ein. Die dritte Brücke Richtung Bahnhof Oberstadt wird vernachlässigt, da auf dieser täglich nur wenige Züge verkehren. Diese neuen Schienenlagerungen sind eine Entwicklung der SBB in Zusammenarbeit mit der Firma Delkor. Dank ihnen werden die Fahrkräfte der Züge reduziert und somit die Schwingungen der Brückenträger minimiert. Zusätzlich werden Schwingungsabsorber eingebaut, welche einen grossen Teil der verbleibenden Schwingungen auffangen.

Weniger Lärmemissionen

«Früher war der Brückenlärm lauter als das Fahrgeräusch, künftig soll dieser leiser sein», sagt Peter Balmer, verantwortlicher Projektleiter der SBB. Konkret soll der Zuglärm um sechs bis sieben Dezibel abnehmen. Er wäre dann nur noch ein bis zwei Dezibel höher als normale Zugemissionen. «Für mich ist das System revolutionär, es ist einfach und hat keinen Einfluss auf das Stadtbild», so Balmer.

In drei Schichten mit rund 17 Arbeitern werden die Sanierungsarbeiten in einem hohen Tempo vorangetrieben. Innerhalb von nur 55 Stunden werden jeweils an der einspurigen Brücke die Schienen und Schwellen komplett ersetzt. Die Bauarbeiten haben laut den SBB keine Auswirkungen auf die Zugverbindungen.

Verhältnismässig günstig

Auf den 138 Meter langen unteren Limmatbrücken verkehren täglich rund 420 Züge, die hohe Lärmemissionen für rund 250 Anwohner verursachen. Diese dürfen sich freuen: Der Zuglärm soll sie nur noch halb so stark belasten. 2008 und 2009 setzten die SBB im Rahmen des nationalen Lärmschutzprogramms des Bundesamtes für Verkehr (BAV) in diesem Gebiet schon entsprechende Massnahmen um. Mit der Lärmsanierung der Stahlbrücken wurde gewartet, da der Aufwand unverhältnismässig gross ist.

Die Kosten der aktuellen Sanierungen von 2,4 Millionen Franken sind im Vergleich zu anderen Massnahmen gering. Lärmschutzwände hätten zum Beispiel zwischen 6 und 10 Millionen Franken gekostet; der Neubau einer Betonbrücke sogar zwischen 25 und 30 Millionen Franken. Die beiden sanierten Brücken werden nun der Härtetest für die erstmals gemeinsam eingesetzten Sanierungsmassnahmen. Wenn sich diese wie im Pilotprojekt in Emmenbrücke als Erfolg herausstellen, könnten sie bald in der ganzen Schweiz eingesetzt werden.

Erfolg wird untersucht

Durch verschiedene Messungen vor und nach dem Einbau werden die SBB dem BAV über die Wirkungen der elastischen Schienenlagerungen und Schwingungsabsorbern einzeln sowie gesamthaft Rechenschaft ablegen. Der Erfolg der Massnahmen wird mit vier akustischen Kontrollmessstationen überprüft. Das BAV wird dann endgültig über das weitere Vorgehen entscheiden.

Quelle: Aargauer Zeitung

Letztes Update: 19.07.10, 07:51 Uhr

4 Kommentare zum Thema:
Anonymer User: Lauber
21.07.10 22:56 Uhr
Es ist hier die Rede von einer Hochgeschwindigkeitsstrecke, die dereinst die Verbindung von Zürich und Bern auf 30 Minuten reduzieren könnte. Nun fordern Beamte von zwei 3'000-Seelen-Gemeinden einen direkten Anschluss an die Zentren. Würden beide Haltestellen tatsächlich gebaut, dann wäre wegen den Halten die Zeitersparnis Null und die eigentliche Idee dahin. Ich finde diese Meldung ehrlich einfach nur peinlich.
Anonymer User: barole
21.07.10 12:57 Uhr
Wer kommt denn auf diese ...Idee?? Wo auf diesem Streckenplan kann für mehr als 30 Sekunden mit einem Schnellzug schneller als 200Km/h gefahren werden? Die angegebene Zeitersparnis wird nur als Argument in der Theorie funktionieren und bei einem tatsächlichen Bau der Strecke ganz sicher relativiert werden. Wehret den Anfängen, sobald irgendwelche Kosten dafür offiziell berechnet werden, können wir das ganze mit Faktor 3 multipizieren, siehe NEAT. Fazit: Vorschlag unbrauchbar und nicht nötig!
Anonymer User: Werner
18.07.10 16:57 Uhr
Wenn in userer engen Schweiz schon ein hochgeschwindigkeits Bahnnetz gebaut werden soll, dann zuerst von Basel nach Chiasso, von Basel nach Zürich und in die Ostschweiz, von Basel nach Bern und in die Westschweiz und Wallis und dann zwischen Bern und Zürich. Warum so? Nach Basel kommt der TGV und der ICE und nach Genf und Lausanne, nicht nach Zürich und Bern. Die Städte sind dann schnurgerade miteinander zu verbinden und diese Städte finanzieren das ganze auch.
Anonymer User: Landvögti
18.07.10 15:45 Uhr
Mega-geil! Wer bezahlt die jahrzehntelange Locherei, die die Landschaft auf Jahre hinaus verwüstet und verunstaltet? Grössenwahnsinn im Quadrat!
Name
${len} von ${max} Zeichen Kommentar
ReCaptcha-Box (nur für anonyme User, hier anmelden)
Recaptcha-Box
Bitte tragen Sie Ihre Email-Adresse ein

Mit dem Abschicken Ihres Kommentars erklären Sie sich mit
diesen Bedingungen einverstanden.