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Hunderte Menschen informieren sich über Moscheen und Islam

Gläubiger betet in einer Moschee in St. Gallen Quelle: key
Gläubiger betet in einer Moschee in St. Gallen Quelle: key

Hunderte Menschen haben in der ganzen Schweiz die Gelegenheit genutzt, eine Moschee zu besuchen. Interesse an den religiösen Gebäuden des Islam zeigten vor allem Frauen im Jugend- und im mittleren Alter.

"Es gab sehr schöne und interessante Begegnungen", zog der hörbar zufriedene Hisham Maizar, Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen der Schweiz (FIDS), auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA Bilanz. Der Samstag war nationaler Tag der offenen Moschee.

Die Gelegenheit, für einmal eine Moschee von innen zu sehen, sei von der Bevölkerung rege benutzt worden. Grossen Andrang hätten vor allem Moscheen verzeichnet, die sich in Städten befinden. Etwas weniger Interessierte verzeichneten Moscheen in der Peripherie.

Grösstenteils seien die Besucher im Jugend- und mittleren Alter gewesen. Aufgefallen sei ihm auch der hohe Frauenanteil, berichtete Maizar. Die Fragen der Besucherinnen hätten vor allem das Kopftuch betroffen. Wissen wollten sie aber etwa auch, weshalb Männer und Frauen in Moscheen getrennt beten.

Selbst ganze Schulklassen seien gekommen, erzählte Maizar weiter. "Die Schüler haben couragiert Fragen gestellt und zwar nicht nur zur Minarettverbots-Initiative."

Für Maizar war der Tag der offenen Moschee wertvoll - und zwar für beide Seiten. Viele Besucher hätten ihm gesagt, sie hätten etwas versäumt, wären sie nicht gekommen. Andererseits seien sich auch die Muslime stärker bewusst geworden, wie wichtig die aktive Information über den Islam sei.

Der Tag der offenen Moschee fand in den Kantonen Aargau, beiden Appenzell, Basel, Bern, Freiburg, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau, Waadt, Zürich und Liechtenstein statt. Hunderte Moscheen öffneten ihre Pforten, wie der Dachverband islamischer Gemeinden der Ostschweiz (DIGO) vorab mitgeteilt hatte.

Quelle: Schweizerische Depeschenagentur

Letztes Update: 07.11.09, 17:58 Uhr

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60 Kommentare zum Thema:
Anonymer User: Minarett Initiative willkommene Ablenkung innterkirchlichen Problemen ?
07.03.10 12:07 Uhr
muss jetzt hinhalten, sind es nicht ganz andere Schandtaten die endlich ans Licht drängen - Jahrzehntlanger Missbrauch an Kindern durch Priester die durch Zwang zum Zölibat verknackt werden, Die Zeit ist reif, dass auch hinter die dicken Mauern des Vatikans das heilige Licht der Welt dringt. altrömische Dekandenz - Frauenausgrenzung - Kindermissbrauch und dann noch Verjährungsklausel mit eigenem Rechtsstaat?. Licht frisst die Dunkelheit auf, es ist höchste Zeit, dass es endlich Licht werde
cmer
26.11.09 12:05 Uhr
Chrrrr ... Piiieps! Mr. Spok, Mr. Spok! Checken sie mal die Zeitmaschine durch! Ich glaube, wir sind gerade im Mittelalter gelandet!

http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalter
Anonymer User: ich
22.11.09 11:58 Uhr
Die SVP hat es wieder mal geschafft mit Ihrer grenzwertigen propaganda alle auf alarm zu bringen. Wann begreifen die SVP'ler das so politisch nichts mehr zu erreichen ist. Nun sind dank den "schönen" plakaten auch international alle gespannt auf das Wahlresultat. Ein Thema was innen Politisch geregelt werden sollte wird nun zum aussenpolitischen supergau sollte diese initiative angenommen werden. Super gemacht SVP!
Snuge
19.11.09 08:46 Uhr
Halleluja! Diese Artikel gibt viel Hoffnung! - An der Urne ist es bis dato jedesmal anders als es in den "Umfragen" von SRG SSR idee Suisse "herauskommt". Also, liebe Miteidgenossen, es wird vermutlich gut kommen.
Anonymer User: Mervin
18.11.09 18:59 Uhr
Es geht darum ein Zeichen zu setzen, denn genug ist genug, die Arroganz des Islams ist nicht mehr tragbar.
Snuge
17.11.09 12:09 Uhr
Herr Merz, jetzt haben sich mich aber enttäuscht. Warum liest keiner den Text der Initiative? Er steht im Abstimmungsbüchlein. Es ist nur ein Satz! Ich meine nicht,die "Erläuterungen", sondern nur den Initiativ-Text. Diesen einen Satz kann jeder lesen. Die "Erläuterungen" muss man sich übersetzen lassen ins Deutsche (die Gegener kommen mit schönstem Beamten-Deutsch daher, dass ein Normalbürger nicht verstehen kann). Initiativ-Text = rosa Seite, Erläuterungen = weisse Seiten.
Thomi
09.11.09 12:11 Uhr
Snuge und Max Meier, es braucht keinen Tag der offenen Tür. Wie die Moslems immer sagen, kann man jederzeit die Moschee besuchen. Aber die ist bald nicht mehr notwendig, wenn die Gebetsrufen von den Türmen hallen.
Snuge
09.11.09 08:24 Uhr
Ja, Max Meier, ich hätte gerne den Tag der offenen Moschee besucht. Leider habe ich es erst am Samstag abend erfahren (habe keine Tageszeitung und auf az-news.ch war nichts zu lesen). Schade!
Anonymer User: Kasimir
08.11.09 17:04 Uhr
@Meier: Ich habe mt Moslems zusammengearbeitet und kenne ihre Ansichten.Das ist mir klar das sie sich jetzt von der besten Seite zeigen müssen.
Ich bin mit ihnen einverstanden wenn uns die Molems die gleichen Rechte einräumen in ihren Staaten.Lassen wir uns also nicht blenden.
Anonymer User: Max Meier
08.11.09 11:44 Uhr
Kasimir, Snuge usw.:
Ihr seid wirklich zu bedauern. Weshalb habt ihr denn nicht den Tag der offenen Tür besucht, vielleicht wären eure Vorurteile ja erschüttert worden... Der Tag der offenen Tür findet findet zum fünften Mal statt, also nicht wegen der Abstimmung.
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