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Herzlicher Empfang für Nationalratspräsidentin Bruderer im Aargau

Bruderer an der Seite ihres Ehemannes Urs Wyss in Aarau Quelle: key
Bruderer an der Seite ihres Ehemannes Urs Wyss in Aarau Quelle: key

An einem Festakt ist die neue Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer in ihrem Heimatkanton Aargau gefeiert worden. Die mit 32 Jahren jüngste Präsidentin erhielt am Festakt in Aarau von den Rednerinnen und Rednern viel Anerkennung und Lob.

"Argovia ist weiblich", sagte Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf am Festakt im Kultur- und Kongresshaus. Sie erhalte voraussichtlich mit Bundespräsidentin Doris Leuthard selbst eine Aargauerin als neue Chefin. Das freue sie, hielt Widmer-Schlumpf fest: "Denn die Aargauer tun uns gut in Bern."

Das Amt der Nationalratspräsidentin sei ganz anders als ihr eigenes, stellte die Bundesrätin fest. Dies mache sie "etwas neidisch". So habe Bruderer schon bei der Wahl von allen im Saal eine Standing Ovation bekommen.

Auch habe sich Bruderer nicht überlegen müssen, ob sie auf dem Sessel Platz nehmen wolle. Sie kenne zudem das Rücktrittsdatum als Präsidentin und könne sich damit Journalistenfragen ersparen, sagte die Bundesrätin: "Mir gelingt das nicht immer."

Für den Aargauer Landammann Roland Brogli repräsentiert Bruderer mit den Merkmalen "jung, schlau und dynamisch" den Kanton auf ideale Art und Weise. Sie bringe frischen Wind ins eidgenössische Parlament und in die Schweizer Politik.

SP-Nationalratspräsidentin Bruderer sagte, die farbige Welt verlange nach einer bunten Politik. Daher könne manchmal ein bisschen Pragmatismus nützlich sein, um sich gemeinsam auf einen für alle akzeptablen Farbton zu einigen.

Mit einem Extrazug aus Bern war Bruderer kurz nach 14 Uhr in Aarau eingetroffen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur begleiteten sie. Die Festgesellschaft spazierte in einem kleinen Umzug zum nahegelegenen Kultur- und Kongresshaus.

Die Feier in ihrem Heimatkanton endete am Abend mit einem Nachtessen in Baden und einer öffentlichen Party. Die gesamte Feier kostet rund 170'000 Franken. Das Geld stammt aus dem Swisslos-Fonds.

Quelle: Schweizerische Depeschenagentur

Letztes Update: 25.11.09, 21:08 Uhr

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20 Kommentare zum Thema:
Snuge
26.11.09 13:01 Uhr
@Cidi: nein, ich habe nicht Tele M1 geschaut - genauso wie keinen anderen Sender. Habe keinen Fernseher (ja, das gibt es noch).
Das heisst auf jeden Fall, es zahlt mal wieder die Allgemeinheit. Die aber natürlich weder eingeladen noch gefragt wurde. Soviel dazu.....
Thomi
26.11.09 12:15 Uhr
Kann ich auch eine Party aus dem Lotteriefonds bezahlen lassen? Mein Fest hat vermutlich ebenso viel Kultur zu bieten wie das Verkehrschaos, welches in Aarau mit Strassensperren verursacht wurde. 170'000 Franken. Ich finde dies Birreweich!
Anonymer User: Nein der Steuerzahler
26.11.09 11:17 Uhr
bezahlt es nicht es wird aus dem Lotteriefonds, wie so vieles, was mit Kultur zu tun hat, weil wir leider wenig für Kultur übrig haben - übrigens auch für alle Männer vorher und wie ich Bruderer - Leuthard und Ständeratspräsidentin ?? kenne wäre es den Frauen lieber ohne aber so will das halt in der Schweizer High Politik Protokoll - so wird Macht im Umzug präsentiert - es ist halt Tradition, ist so - bleibt so - weil immer so.
CiDi
26.11.09 11:11 Uhr
@Snuge: Haben Sie gestern nicht TeleM1 geschaut? Das wird aus dem Lotteriefonds bezahlt *grübel*
Snuge
26.11.09 10:51 Uhr
Ich gehe davon aus, dass die ganzen Festereien nicht vom Steuerzahler berappt werden müssen.
CiDi
26.11.09 10:48 Uhr
@Gourmet: Ich bin eine Frau, kein SP-Fan und auch kein "Anhänger" von P. Bruderer. Aber ich frage mich, was SIE für ein Problem haben hier...
Anonymer User: Regeina Caminada
26.11.09 10:13 Uhr
Hoffen wir, das NR Bruderer das tut, wofür sie gewählt wurde. Nämlich um absolut parteineutral die Sessions-Sitzungen zu leiten und sonst nichts. Vergessen wir auch nicht, dass die SP entgegen der grossen Mehrheit des Souveräns die Schweiz in die marode EU führen will. Was sie vor Wahlen stets wohlweislich verschweigt. Man darf gespannt sein!
Anonymer User: Aargauer
26.11.09 01:36 Uhr
Eheparr Bruderer Wyss. Sagt schon alles.
Gourmet
25.11.09 18:50 Uhr
Ich glaube, dass waren jetzt mehr als genug Vorschusslorbeeren für dieses "Beeri".

Sie sollte jetzt erst mal beweisen, was sie wirklich kann.

Ich vermute aber, dass Ihre Höchstleistung im Präsidialjahr sein wird, das Sie STRICKEN IM RATSSAL ERLAUBEN WIRD!!!
CiDi
25.11.09 13:55 Uhr
@2010: Der Vergleich mit den Trümmerfrauen hinkt BÖS. Die Männer waren - wie beschrieben - an der Front am Kämpfen.... hier reden sie den Frauen DREIN!
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