Wer hat die Moccalöffel geklaut?

vom 12.03.10, von GFGraenichen , aus 5722 Gränichen
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Wer hat die Moccalöffel geklaut?

GV des Gemeinnützigen Frauenvereins Gränichen

(Bericht: Erika Lüscher) 2009 war ein Jahr mit vielen Glücksmomenten für den Gemeinnützigen Frauenverein Gränichen (GFG), das wurde an der Generalversammlung deutlich. Zu den Höhepunkten zählte die Peter-Hirt-Gedenkausstellung; mysteriös war das Verschwinden der Cafeteria-Moccalöffel.

„Glück ist, was dem Herzen gut tut - dann kann man Glück weitergeben", betonte Präsidentin Regula Toscan bei der Begrüssung. Der Gemeinnützige Frauenverein Gränichen blickt auf ein äusserst glückliches Jahr zurück. Dem sozialen Stiftungszweck getreu, beglückte er diverse Einzelpersonen und Familien, indem er in unverschuldeten Härtefällen finanzielle Unterstützung leistete oder Menschen bei der Weihnachtsvergabung erfreute. Für Glücksmomente sorgten auch die vom Vorstand organisierten Aktivitäten für die Vereinsmitglieder - sei es beim gemeinsamen Eierfärben mit dem Katholischen Frauenbund Suhr/Gränichen, bei Tagesausflügen mit kulturellen Zielen oder beim gemütlichen „Zmörgele" am Hallwilersee. Wie das  neue Programm zeigt sind wiederum interessante Mitglieder-Aktivitäten geplant. Und nachdem ähnliche Kurse für Mädchen bisher sehr gut angekommen sind, wird diesmal ein Selbstbehauptungskurs für Buben organisiert.

Woher das Geld in der Vereinskasse kommt, zeigte Rechnungsführerin Anni Lehner auf. Zu den absoluten Glückstreffern gehörte die Peter-Hirt-Gedenkausstellung, aus der ein stattlicher Reinerlös resultierte. Die Jahresbeiträge der rund 150 Mitglieder und der Kuchenverkauf brachten weitere Erträge. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Plus von gut 5'000 und einem Vermögen von 30'000 Franken. Von Glücksmomenten berichtete auch GFG-Galeristin Barbara Ducceschi-Küng. Nicht nur vom finanziellen Erfolg her, sondern auch punkto Publikums- und Medienecho übertraf die Retrospektive über das Schaffen des verstorbenen Künstlers Peter Hirt alles Bisherige. Mit Freude nahmen die Anwesenden zur Kenntnis, dass die Besitzerfamilie Fetscher das Schuelhüsli Rütihof erst nach Abschluss der Herbst-Ausstellung 2010 (mit Bildern von Heidi Weber Suter und der Keramikerin Regula Hächler) umbauen wird.

Über geteiltes Glück wusste auch die Leiterin der Altersheim-Cafeteria, Hanni Andreoli, zu erzählen. Zwar seien sämtliche Moccalöffel und Teile des Geschirrs auf mysteriöse Weise verschwunden. Doch dank dem ehrenamtlichen Einsatz von 35 Frauen ist dieser GFG-Zweig selbsttragend: Im vergangenen Jahr wurde ein Umsatz von rund 65'000 Franken erarbeitet.

Ein Glücksfall ist auch, dass mit Annegret Bertschi und Anne-Marie Brogle vollwertiger Ersatz für die zurücktretenden Vorstandsmitglieder Myriam Huber und Rosmarie Hunn gefunden werden konnte. Bei den Revisoren tritt Ruth Müller die Nachfolge von Ursula Stirnemann an. Rundum glücklich und zufrieden zeigten sich Anwesenden und sie sparten nicht an Applaus, um allen Mitwirkenden, die sich in irgendeiner Form für den GFG einsetzen, für ihr wertvolles Engagement zu danken.

Legende zu Bild:

v.l. Ruth Müller (neue Revisorin), Anne-Marie Brogle (neu im Vorstand), Bea Fischer, Anni Lehner, Barbara Ducceschi, Regula Toscan - es fehlt Annegret Bertschi (neu im Vorstand)

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