Unsere Wohntipps von A-Z

@home: Djennat Derradj


@home bei Djennat Derradj: Die selbständige Gestalterin Djennat Derradj (www.nanu-atelier.ch) wohnt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in einer 4 ½ Zimmerwohnung von rund 90 Quadratmetern in Zürich.

Was schätzen Sie an Ihrer Wohnung?

Die Lage, die drei Balkone und der offene Wohnraum. Und nicht zuletzt: Die Helligkeit!


Sofaecke mit selbsgehäkeltem Teppich

Wie würden Sie Ihren Einrichtungsstil beschreiben?

Experimentell! Ich mag es Dinge zu verändern, etwas Neues auszuprobieren und hin und wieder Möbel umzustellen. Das liegt vielleicht auch an meinem Beruf als Gestalterin – schliesslich muss ich meine eigenen Kreationen auch mal in Aktion sehen.

Wo suchen Sie am liebsten Möbel und Einrichtungssachen?

Ich werde letztlich überall fündig: Ob im Bauhaus, in Brockis, in herkömmlichen Möbelhäusern oder in Designgeschäften. Beim Einrichten achte ich auf einen guten Mix, sonst wird’s langweilig.


Wer hat beim Einrichten das Sagen?

Jeder bringt seine Handschrift mit rein – auch unsere Kinder. Aber klar, wenn es ums arrangieren geht, bin ich tonangebend.


Mister deNiro am Familientisch.

Welche Stücke aus der Wohnung sind DIY?

So einiges. Als die Kinder noch klein waren, hab ich zahlreiche Kissenbezüge genäht, Lampen neu bezogen oder Kisten bemalt. An Möbel habe ich mich bisher nur zögerlich gewagt. Das Pult meiner Tochter ist ein Eigenentwurf oder unser Schuhschrank im Flur. Zurzeit produziere ich vor allem Makrame-Teile: Aufhänger für Pflanzen, Hängeregale oder Wandobjekte.


Was haben Sie zuletzt an der Wohnung gemacht?

Wir haben die Zimmer getauscht und den Wänden neue Farbe verpasst.


Das Spannregal im Kinderzimmer ist vielfältig einsetzbar.

Ihr aktuelles Wohn-Einrichtungs-Projekt?

Wir sparen auf das Regalsystem String vom schwedischen Designer Nils Strinning. Ein super-cooles System, das sich den unterschiedlichsten Wohnbedürfnissen perfekt anpasst.


Ihr Lieblingsplatz zuhause?

Das Wohnzimmer – dort ist es am gemütlichsten und es herrschen optimale Lichtverhältnisse. Ideal um auszuspannen oder um Makrames zu knüpfen.



Helle und gemütliche Arbeitsecke im Wohnzimmer.


Der offen gestaltete Ess-Wohnbereich hat viele Vorteile.

Wo versammelt sich die Familie?

Täglich an unserem Esstisch um gemeinsam zu essen und vom vergangenen Tag zu berichten.


Das erste Möbelstück, das Sie angeschafft haben?

Unser Bett von Pfalzberger, einem Architekten aus Basel.


Schlafzimmer mit selbskreierter Aufhängevorrichtung.

Welches Möbel begleitet Sie schon seit der ersten Wohnung?

Ein alter Kleiderschrank aus Holz, der nun im Zimmer von meinem Sohn steht. Ich habe ihn damals in einen Brocki gefunden und konnte mich bislang nicht von ihm trennen.

Was darf in Ihrer Wohnung nicht fehlen?

Zurzeit Zimmerpflanzen: Ob Sukkulenten, Hängepflanzen oder Farne – ich mag sie alle.


Hängepflanzen auch im Bad.