Der Ratgeber von A-Z

Nach dem Umzug ist vor der Umzug

Ramona Serio

nachdemumzug

Nicht nur ein Umzug an sich ist stressig, auch danach gibt es noch viele Dinge, die organisiert und erledigt werden sollten. Aus einer neuen Wohnung sein ganz persönliches Zuhause zu machen, erfordert Zeit und Aufmerksamkeit.

Adressänderung bekanntgeben

Nebst dem ganzen Chaos in der Wohnung oder im Haus ist es wichtig, die administrativen Tätigkeiten mit den Behörden nicht zu vergessen. Die schweizerische Post bietet gegen Zahlung eine automatische Weiterleitung Ihrer Brief- und Paketsendungen an die neue Adresse. Dies gilt jedoch nur für ein Jahr. Deshalb sollten Sie den folgenden Behörden Ihre Adressänderung bekannt geben:

  • Arbeitgeber
  • Krankenkasse
  • Versicherungen
  • Banken
  • Billag

Wer muss über den Umzug informiert werden

Einwohnerkontrolle der jeweiligen Gemeinde/Kreisbüro

Ein Wohnungswechsel sollte innerhalb von 8 bis 14 Tagen persönlich bei der zuständigen Einwohnerkontrolle gemeldet werden. An manchen Orten können Sie sich auch via Online-Formular oder schriftlich anmelden. Vorzuweisen sind eine Meldebestätigung sowie einen Wohnungsausweis oder Mietvertrag. Eine Abmeldung am alten Wohnort ist nicht nötig.

Schulen

Sollten Sie Ihre Wohngemeinde wechseln, sollte Ihr Kind bei der Schulbehörde abgemeldet werden. Kinder müssen immer die Schule besuchen, welche sich an ihrem Wohnort befindet.

Strassenverkehrsamt

Eine Adressänderung muss ebenfalls innerhalb von 14 Tagen beim Strassenverkehrsamt gemeldet werden. Die neue Adresse muss im Führerausweis angepasst werden. Falls Sie in einen anderen Kanton ziehen, müssen Sie Ihr Nummernschild gegen ein Neues eintauschen.

Die ersten Schritte in der neuen Wohnung

Nach oder während einem Umzug fällt einem meist erst auf, wieviel „Kram“ sich da eigentlich im eigenen Haushalt all die Jahre angestaut hat. Gegenstände, die Sie schon längst verloren glaubten, kommen plötzlich wieder ans Licht. Vieles davon landet aber dennoch wieder im Keller, da in der Wohnung keine Verwendung dafür gefunden wird. Die zentrale Frage hierzu lautet: Wozu aufbewahren? Entrümpeln befreit nicht nur Ihre eigenen vier Wände, sondern ist zugleich Balsam für die Seele. Sie befreien sich nämlich von unnötigem Ballast und schaffen zudem brauchbaren Platz.

Schaffen Sie sich ein Zuhause

Je eher Sie neues Heim wohnlich machen, desto schneller fühlen Sie sich zuhause. Räumen Sie Kartonschachteln aus und verstauen Sie diese sogleich. Wenn Sie nicht bald dazu kommen die Kisten auszuräumen, achten Sie darauf, dass diese nicht willkürlich im Gang oder Zimmer herumstehen. Sortieren Sie die Kisten nach den Räumen und stellen diese fein säuberlich an die Wand oder zur Seiten.

Arbeiten Sie mit Düften

Durch vertraute Düfte fühlen Sie sich automatisch wie Zuhause. Sei dies durch einen frisch gebrühten Kaffee, ein Duftspender oder einmal Wäsche waschen mit Ihrem Lieblingswaschmittel. Auch ideal sind Duftkerzen. Die riechen nicht nur gut, sondern sorgen auch gleich für eine angenehme Atmosphäre.

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